Der Ahllöfspark
Die alte Brücke und der Name Arboga
Der Arboga Fluss
Der Hjälmare Kanal
Die Ladebrücke und der Königshof
Der Ahllöfspark
Der Eisenplatz und die Eisenwaage
Västerlånggatan
„Inga Lindström“-Filme die hier gedreht wurden:
Sprung ins Glück
Rasmus und Johanna
Eine attraktive Kulturlandschaft mit vielen Kulturdenkmälern, eine reiche Geschichte und zahlreiche attraktive Veranstaltungen sind einige der Gründe dafür, dass immer mehr Menschen Arboga besuchen.
Hier können Sie alles Mögliche erleben, angefangen von Mittelaltertagen und den „Jädersbruksdagar“ mit einer Schau historischer Fahrzeuge, bis hin zu kleineren Veranstaltungen wie Konzertabenden am Fluss und Stadtführungen.
Zu den Sehenswürdigkeiten gehören auch unsere vier schönen Museen, der Hjälmare Kanal und das Herrenhaus Jädersbruk. Ganz zu schweigen vom mittelalterlichen Stadtkern, der zum Kulturgut von nationalem Interesse erklärt wurde und mit seinen hübschen Geschäften und Cafés für sich einen Besuch wert ist. Seien Sie in Arboga willkommen und begeben Sie sich auf Entdeckungsreise!
Arboga hat eine reiche Geschichte, die noch heute lebendig wirkt. Der gut erhaltene Stadtkern ist nur ein Beispiel dafür. Hier können Sie durch die Stadt spazieren und sich dabei wie in einer großen, ganzjährig geöffneten Ausstellung fühlen, sowie Museen und Kirchen besuchen, die bis ins 13. Jh. zurückreichen. Auch außerhalb der Stadt gibt es viel zu erleben. Der Hjälmare Kanal, die älteste künstlich errichtete Wasserstraße Schwedens, ist ein gutes Beispiel.
Västerlånggatan
Dies ist die älteste Straße von Arboga, in der Steinhäuser und Gebäude mit Kellern aus dem Mittelalter erhalten sind. Viele der Höfe, die früher Höfe von Handwerkern und Kaufleuten waren, sind heute Privatwohnungen, doch in den Hof der Västerlånggatan 1 können Sie gerne hineinschauen und den malerischen Blick bewundern.
Auf beiden Seiten des Flusses Arbogaån führen schmale Feuergassen hinunter zum Wasser. Sie sind ein Relikt aus der Zeit, da alle Bewohner der Stadt für sich und die Tiere, zum Waschen und zum Löschen von Bränden Zugang zum Wasser brauchten.
Das Rathaus
Das Rathaus wurde im 15. Jahrhundert als Kirche errichtet. Bei der Reformation im 16. Jahrhundert wurde sie den Arbogaern von Gustav Vasa als Rathaus geschenkt. Doch der König nutzte das Gebäude auch für sich und seine Familie als Königshof. Seine Tochter Cecilia, die Gräfin von Arboga, wohnte in den 1570er Jahren hier. Seit 1640 ist hier die Stadtverwaltung von Arboga untergebracht.
Das Rathaus liegt am Stora Torget.
Die alte Brücke und der Name Arboga
Im 14. Jh. besiedelte man das Viertel und die Straßen auf der Südseite am Fluss. In diesem Zusammenhang wurde die erste Brücke, Gamla bron (die alte Brücke), auch Kapellbron (Kapellenbrücke) genannt, gebaut.
Der Name „Arboga“ kommt von dem altschwedischen Wort „Ahrbugi“, das „Bogen im Fluss“ bedeutet. Von der Brücke aus kann man den Bogen im Fluss sehen, von dem Arboga seinen Namen hat. Die Brücke erreicht man über die Kapellgatan.
Filme, die hier gedrech wurden: Sprung ins Glück, Rasmus ont Johanna
Die Ladebrücke und der Königshof
An der Ladebrücke wurde das Eisen aus Bergslagen auf Schiffe nach Stockholm verladen. Hier wurden allerlei Waren gelöscht, die die Schiffe auf der Rückfahrt mitbrachten. Im Mittelalter und im 16. und 17. Jahrhundert war das Eisen die wichtigste Handelsware von Arboga, doch mit dem Bau des Hjälmare Kanals verlor die Stadt ihre Bedeutung als Hafenstadt.
Der Königshof (Kungsgården) gehörte ursprünglich zum Königshof von Gustav Vasa. Die heutigen Gebäude wurden in den 1650er-Jahren von Bürgermeister Henrik Barckhusen errichtet. Auf der letzen Reise Karl XII. nach Stockholm, nachdem er 1718 in Norwegen erschossen worden war, war die Leiche in einem Zimmer im Königshof im Sarg feierlich aufgebahrt.
Der verwendete Katafalk befindet sich im Arboga Museum.
Der Königshof liegt entlang der Kappellgatan bei der Kapellbron (Gamla bron) und die Ladebrücke stößt an derselben Stelle an den Fluss.
Der Eisenplatz und die Eisenwaage
Der Eisenplatz (Järntorget) wurde um 1650 angelegt, um Platz zu schaffen für all das Eisen, das von Bergslagen hierher transportiert wurde. Vor der weiteren Verschiffung wurde das Eisen gewogen. Jede Schiffsladung wurde besteuert und verschaffte der Stadt Einkünfte. Die jetzige Waage ist eine Kopie des Originals.
Die Eisenwaage steht am Fluss unterhalb der Heliga Trefaldighets Kyrka.
Der Ahllöfspark
Mitten im Zentrum von Arboga, liegt der Ahllöfspark mit der Sankta Karins Kräutergarten.
Der Kräutergarten hat mit seinen verschiedenen Bereichen für Gemüse, Heilkräuter, Gewürze und Blumen die Form eines mittelalterlichen Kräutergartens.
Der Hjälmare Kanal
Der Hjälmare Kanal verläuft zwischen dem See Hjälmaren und dem Fluss Arbogaån und ist Schwedens älteste künstliche Wasserstraße. Er wurde ursprünglich im Jahr 1639 gebaut, doch weil ständig Reparaturen erforderlich waren, baute man von 1819-1831 zwischen dem See Kvarnsjön und dem Arbogaån einen neuen Kanal.
Heute lockt der Hjälmare Kanal Besitzer von Freizeitbooten und Passagierschiffen. Der Kanal ist insgesamt 13,7 km lang und hat 9 Schleusen. Er hat ein Gefälle von 21,2 m vom Hjälmaren-See bis hinunter zum Fluss Arbogaån.
An den Schleusen beim Hjälmare Dock (Hjälmare docka, Hällby) gibt es ein neu eingerichtetes Besucherzentrum mit einer Dauerausstellung. Zum Besucherzentrum gehört auch ein Café.